Der Kanton Luzern passt seinen Entwicklungsplan für die Volksschulen bis 2035 an, da dieser als zu ambitioniert galt. Ursprünglich bestand der Plan aus fünf Schwerpunkten, die in spezifische «Bausteine» unterteilt waren und den Schulen thematische Anleitungen boten. Einige Bausteine waren verpflichtend innerhalb vorgegebener Fristen umzusetzen, während andere mehr Freiraum ließen.
Drei Jahre nach dem Start des Programms wird der Plan nun modifiziert, wie offiziell mitgeteilt wurde. Rückmeldungen von Schulen deuten darauf hin, dass die vorhandenen personellen und zeitlichen Ressourcen nicht ausreichen, um alle geplanten Themen zu adressieren. Folglich soll ein Fokus auf Prioritäten gesetzt werden.
Konkret bedeutet dies den Verzicht auf Bausteine, die weniger als 45 Prozent der Schulleitenden für relevant hielten, etwa schulartengemischte Sekundarschulen oder Epochenunterricht. Andere Themen wie flexible Lehrkräfteeinsätze, individuelle Förderung und digitale Bewertungsinstrumente werden in bestehende Bausteine integriert. Zudem soll die Qualitätssicherung stärker mit anderen Themen verknüpft werden.
Bildungs- und Kulturdirektor Armin Hartmann wird zitiert: «Die Rückmeldungen zeigen klar, dass weniger mehr ist – es gilt, wenige Bausteine intensiv zu bearbeiten und deren nachhaltige Implementierung sicherzustellen.»
Quelle:
Mitteilung des Kantons Luzern.