Netflix sieht sich in Italien mit der Forderung konfrontiert, seinen Kunden Geld zurückzuzahlen. In den vergangenen Jahren hatte der Streamingdienst die Preise für seine Dienstleistungen stetig erhöht, ähnlich wie in zahlreichen anderen Ländern auch. Ein Gericht in Rom hat diese Preissteigerungen seit 2017 jedoch als unrechtmäßig eingestuft. Die Entscheidung basiert darauf, dass die Vertragsbedingungen, die den Preisanstieg erlaubten, als missbräuchlich angesehen wurden, da Netflix die Preiserhöhungen ohne triftige Begründung durchgeführt hatte. Die Konsumentenschutzorganisation, welche die Klage initiierte, gibt an, dass Abonnenten je nach Vertragsdetails Rückzahlungen von bis zu 500 Euro verlangen könnten. Netflix hat angekündigt, das Urteil anzufechten.