EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerte sich erleichtert über das Wahlergebnis in Ungarn und schrieb auf X: «Ungarn hat Europa gewählt» und betonte, dass ein Land seinen europäischen Weg wiederfinde. Sie fügte hinzu, dass die EU stets für Ungarn gestanden habe, was nun zu einem stärkeren Europäischen Bündnis führe. Eine Sprecherin verlautete, von der Leyen habe den Wahlsieger Magyar beglückwünscht und eine enge Kooperation vereinbart.
Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete das Ergebnis als «historischen Moment» für die europäische Demokratie. Über X äußerte er seine Freude über eine zukünftige Partnerschaft, die auf Sicherheit und Wohlstand basiere.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gratulierte ebenfalls Magyar und drückte ihr Interesse an einer erfolgreichen Zusammenarbeit aus. Sie dankte auch Viktor Orbán für die bisherige Kooperation.
Ukrainischer Präsident Wolodimir Selenski sprach von einem «überwältigenden Sieg» bei den Parlamentswahlen und betonte, dass eine konstruktive Politik an Bedeutung gewinne. Er hob hervor, dass die Ukraine stets nachbarschaftliche Beziehungen zu allen europäischen Staaten pflege und bereit sei, diese mit Ungarn weiter auszubauen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief zur Förderung eines souveräneren Europas auf. Er habe Magyar gratuliert und die Bedeutung der demokratischen Teilhabe betont.
Alain Berset, Generalsekretär des Europarates, gratulierte Peter Magyar zu seinem Sieg und unterstrich das gemeinsame Ziel, Rechtsstaatlichkeit zu stärken und Demokratie für alle Bürger zugänglich zu machen.
EU-Ratspräsident António Costa lobte die Rekord-Wahlbeteiligung als Ausdruck des demokratischen Geistes in Ungarn. Er freue sich auf eine Zusammenarbeit mit Magyar, um Europa stärker und wohlhabender zu gestalten.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama würdigte den Wahlsieg als bedeutendes Ereignis für die globale Demokratie. Er verglich es mit dem Wahlerfolg in Polen 2023 und betonte die Widerstandsfähigkeit der ungarischen Bevölkerung sowie die Notwendigkeit, sich weiterhin für Gerechtigkeit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen.
Noch nicht zu Orbáns Niederlage geäußert haben sich US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin, beide hatten eng mit dem ungarischen Ministerpräsidenten zusammengearbeitet.