In der Zürcher Gemeinde Glattbrugg führte die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) gemeinsam mit der Kantonspolizei eine Razzia in einem Lokal durch, wo Poker gespielt wurde. Laut einer Mitteilung vom Freitag ereignete sich diese Durchsuchung am Donnerstagabend. Es befanden sich 60 Personen im Lokal. Mehrere Spieler wurden befragt und die Behörden beschlagnahmten sechs Pokertische, zahlreiche Spielchips, IT-Geräte, Handys sowie Bargeld in Höhe von etwa 55.000 Franken und 6.500 Euro.
Ein Verdächtiger wurde als mutmasslicher Organisator identifiziert und wird sich wegen Verstößen gegen das Geldspielgesetz verantworten müssen. Die ESBK hat ein Strafverfahren eingeleitet, wobei die Unschuldsvermutung gilt.
Die Ermittlungen werden von der Spielbankenkommission geführt, die entschlossen illegales Glücksspiel bekämpft. Gemäss Gesetz kann das Betreiben oder Bereitstellen solcher Spiele ohne Lizenz strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
In einem separaten Vorfall kam es am Donnerstag zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Militärfahrzeug und einem Auto. Die Kantonspolizei berichtet, dass der Unfall um 8:10 Uhr auf der Effretikonerstrasse geschah. Ein 21-jähriger Soldat fuhr mit seinem Militärfahrzeug inklusive Anhänger in Richtung Illnau, als ein vor ihm fahrender Autofahrer links abbiegen wollte.
Aus unbekannten Gründen kam es zur Kollision, wobei der Wagen durch das Militärfahrzeug geschleudert und auf dem Bahngleis zum Stehen gebracht wurde. Der 72-jährige Autolenker erlitt mittelschwere Verletzungen und musste ins Spital transportiert werden.
Für die Unfallaufnahme war die Effretikonerstrasse mehrere Stunden gesperrt. Neben der Kantonspolizei waren auch andere Einsatzkräfte vor Ort: Stadtpolizei Wallisellen, Staatsanwaltschaft, zwei Feuerwehren, Rega, Rettungsdienst des Spitals Winterthur, Schweizer Armee, SBB-Intervention sowie private Abschleppunternehmen.