In der Gemeinde Horw wird die Einführung von nicht-plastischen Alternativen zu den beliebten Robidog-Säckli diskutiert, um den Plastikkonsum zu senken. Politikerinnen und Politiker der Mitte und GLP fordern in einem Vorstoss, dass die Gemeinde Horw Möglichkeiten zur Vermeidung von Plastik untersucht. In Horw leben aktuell 546 Hunde, die täglich etwa 1147 Säckli verbrauchen, was im Jahr circa 420.000 Säckli und somit rund 840 Kilo Plastik ausmacht. Die Herstellung dieser Säckli erfordert zudem jährlich 1,5 Tonnen Rohöl. In der gesamten Schweiz werden pro Jahr etwa 400 Millionen solcher Säckli mit einem Gewicht von 800 Tonnen verwendet.
Die Politikerinnen und Politiker sehen in der Einführung plastikfreier Hundesäckli nur einen ersten Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit. Sie möchten, dass Horw als Vorreiterin innovative Lösungen zur Plastikvermeidung prüft und fördert, wobei die Kosten dabei nicht vernachlässigt werden dürfen. Der Gemeinderat von Horw ist nun gefordert, den Vorstoss zu evaluieren und darauf zu reagieren.
Quellen:
– Vorstoss der GLP und Mitte Horw
– Medienarchiv zentralplus