Die Bundesregierung beabsichtigt, ihre Abhängigkeit vom US-Konzern Microsoft schrittweise zu verringern, wie die Bundeskanzlei gegenüber der NZZ am Sonntag mitteilte. Dies erfolgt nach einer breiten Installation neuer Microsoft-Software auf zahlreichen Arbeitsplätzen innerhalb des Bundes. Ein Sprecher des zuständigen Amtes erklärte, dass die Bundesverwaltung weniger von dem amerikanischen Anbieter abhängig sein soll. Eine durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigt laut Bericht, dass Microsoft-Programme durch Open-Source-Alternativen ersetzt werden könnten.
Eine Untersuchung des Schweizer Fernsehens hatte ergeben, dass Bund und Kantone in den letzten zehn Jahren über eine Milliarde Franken für Microsoft-Lizenzen ausgegeben haben.