Am Samstagabend wurden die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich über Schüsse am Sechseläutenplatz informiert. Bei den anschließenden Ermittlungen fanden sie Patronenhülsen einer Schreckschusspistole, die in der Schweiz unter das Waffengesetz fallen. Die Meldung ging um 23:30 Uhr bei der Polizei ein. Nach ersten Abklärungen wurden die Patronen zwischen dem Sechseläutenplatz und der Theaterstrasse gefunden. Augenzeugen berichteten zudem von mehreren Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, die während des Vorfalls in Richtung Bahnhof Stadelhofen flüchteten. Verletzte Personen gab es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich eingesetzt, um Spuren zu sichern. Zeugenaufrufe wurden gestartet.
Am Karfreitag wurde ein 54-jähriger Türke in Kriens verhaftet, der verdächtigt wird, am Vorabend auf einen Landsmann in Bülach geschossen zu haben. Die Schüsse fielen gegen 22 Uhr auf der Allmendstrasse und führten dazu, dass das Opfer schwer verletzt ins Spital gebracht wurde. Der Verdächtige flüchtete mit einem Fahrzeug. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnte die Luzerner Polizei den Mann am nächsten Morgen festnehmen.
Am Dienstag wurden zwei Ukrainerinnen in Zürich festgenommen, weil sie ohne notwendige Lizenzen und Aufsicht kosmetische Behandlungen anboten. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte Bargeld sowie Botox- und Hyaluron-Substanzen. Die Frauen wurden der Staatsanwaltschaft überstellt.
Am Wochenende kam es in Zürich zu mehreren Gewalttaten, bei denen zehn Verdächtige festgenommen wurden. Ein 23-jähriger wurde nach einer Auseinandersetzung im Kreis 5 mit schweren Kopfverletzungen ins Spital gebracht. In einem weiteren Fall wurden zwei Männer vor einem Imbisslokal angegriffen, und ein Venezolaner wurde in einer Bar beraubt.
Am Freitagmorgen stürzte auf der A1 bei Brüttisellen ein mit einem Radbagger beladener Anhänger um. Beim Unfall verletzten sich zwei Personen leicht. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich komplex, da eine Hochspannungsleitung im Bereich des Unfalls verlief.
Ein 35-jähriger Kioskbetreiber wurde festgenommen, nachdem er verdächtigt wurde, hohe Bargeldsummen ins Ausland zu transferieren. Die Ermittler fanden über 80.000 Franken in seinen Geschäftsräumen.
Am frühen Sonntagmorgen wurde ein mit Stichverletzungen am Oberkörper liegender Mann gefunden und lebensbedrohlich verletzt ins Spital gebracht. Der Vorfall ereignete sich im Kreis 4, nachdem es zu einem Streit kam. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Ein Unfall auf der Aargauerstrasse führte dazu, dass ein Lieferwagenlenker und sein Beifahrer schwer verletzt wurden, während die Insassen des entgegenkommenden Autos leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Die Kantonspolizei ermittelt zur Unfallursache.
Am frühen Donnerstagmorgen wurde ein unbekannter Mann beim Einbruch in eine Bankfiliale festgenommen, nachdem Alarm ausgelöst wurde. Der 29-jährige Sudanese konnte kein Deliktsgut entwenden. Die Ermittlungen zur genauen Tatweise dauern an.