Zwei Jahre nach dem Zusammenbruch einer Autobahnbrücke in Baltimore, USA, haben die zuständigen Behörden Anklage gegen zwei Firmen der Schifffahrtsbetreiber und einen Mitarbeiter erhoben. Die Vorwürfe richten sich unter anderem darauf, dass sie absichtlich spät und mit falschen Angaben bei der Küstenwache gemeldet haben sollen. Diese Betreibergesellschaften sind in Singapur und Indien ansässig.
Der Unfall ereignete sich, als das Schiff aufgrund zweier Stromausfälle den Steuerungsverlust erlitt und daraufhin in einen Brückenpfeiler krachte. Bei diesem tragischen Ereignis kamen sechs Arbeiter ums Leben, die gerade Reparaturarbeiten an der Struktur ausführten.