Bei einem Treffen in Bern hielt Aussenministerin Sabine Monauni ein Gastreferat, das sich mit den Beziehungen Liechtensteins zu Europa und den aktuellen geopolitischen Herausforderungen für das Land befasste. Sie hob die wirtschaftliche und institutionelle Einbindung Liechtensteins im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) hervor und thematisierte aktuelle internationale Herausforderungen. Monauni betonte, dass kleine Staaten frühzeitig auf Veränderungen reagieren und ihre Resilienz stärken müssen.
Des Weiteren sprach die Regierungschefin-Stellvertreterin über die Wichtigkeit verlässlicher Partnerschaften und eines effektiven multilateralen Systems. Als exportorientierte Volkswirtschaft sei Liechtenstein, das stark international vernetzt ist, besonders auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen.
Nach dem Treffen mit den EU-Botschafterinnen und Botschaftern fand ein gemeinsames Mittagessen mit Alexandre Fasel, Staatssekretär des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, in der liechtensteinischen Botschaft in Bern statt. Im Vordergrund standen aktuelle Entwicklungen in Europa und geopolitische Fragen sowie die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen Liechtenstein, der Schweiz und der Europäischen Union.
“Der direkte Austausch mit den EU-Botschafterinnen und -Botschaftern ist für Liechtenstein von großer Bedeutung. Er ermöglicht es uns, unsere Ansichten einzubringen und gleichzeitig die Entwicklungen in Europa aus erster Hand zu erfahren. Die Pflege dieses engen Dialogs mit unseren europäischen Partnern bildet eine wichtige Grundlage für stabile und verlässliche Beziehungen,” sagte Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni.