In Berlin versammeln sich am Mittwoch führende Politikerinnen und Politiker aus Europa und Afrika sowie Vertreter ziviler Organisationen zu einem Treffen über den Sudan. Ziel der Konferenz ist es, einen neuen Versuch zur Friedensfindung im seit drei Jahren andauernden Konflikt zu starten. Finanzielle Unterstützung für die sudanesische Bevölkerung steht ebenfalls auf der Agenda.
Die Auseinandersetzung zwischen der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz in Nordostafrika fordert laut den Vereinten Nationen zahlreiche Opfer. Zivilisten werden geschlagen, erschossen, vergewaltigt oder entführt. Der Konflikt hat dazu geführt, dass 14 Millionen Menschen fliehen mussten.