Rafael Grossi, der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), hat bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung von Atomwaffen durch Nordkorea gemeldet. Während eines Besuchs in Südkorea äußerte er sich besorgt über die erhöhte Aktivität in mehreren nordkoreanischen Nuklearanlagen, die von der IAEA beobachtet wurden. Zusätzlich wurde berichtet, dass neue Einrichtungen in Betrieb genommen worden sind. Die Schätzungen der IAEA zufolge hält Nordkorea aktuell einige Dutzend Atomsprengköpfe vorrätig.
Das Land hatte seinen ersten Atomtest im Jahr 2006 durchgeführt und beharrt trotz internationaler Sanktionen auf seinem Atomprogramm. Die nordkoreanische Regierung begründet dies mit der Notwendigkeit, sich gegen mutmaßliche Bedrohungen abzusichern, insbesondere von den USA.