Während eines Besuches in Rom versicherte Bundespräsident Guy Parmelin, dass keine weiteren Krankenhausrechnungen an die italienischen Opfer des Brandes von Crans-Montana gesendet werden. Die Rechnungskopien hatten zu diplomatischen Verstimmungen zwischen der Schweiz und Italien geführt.
Parmelin erklärte, dass die Entschädigungsfragen in einem runden Tisch mit den Betroffenen, deren Angehörigen, Versicherungen sowie Behörden besprochen werden sollen. Dies versicherte er dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella während seines Besuches.
Zuvor hatte Parmelin bereits ein Treffen mit der Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gehabt, die sich über die Zusendung der Rechnungen empört zeigte.