Die Brandkatastrophe in Crans-Montana Anfang des Jahres hat auch die Versicherungsgesellschaft Vaudoise erheblich betroffen. Jean-Daniel Laffely, CEO der Vaudoise, gab anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am Mittwoch bekannt: «Es ist zu früh für konkrete Zahlen, doch wir rechnen mit Auswirkungen von etwa 10 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2026.» Der überwiegende Teil des Schadens entsteht laut Laffely durch Leistungen der Unfallversicherung und Behandlungen für schwer verbrannte Opfer. Zusätzlich rechnet die Vaudoise mit Sachschäden, beispielsweise in einem nahegelegenen Kino zum ausgebrannten Lokal «Le Constellation». Viele offene Fragen zur Katastrophe, wie Haftungs- und Schuldfragen sowie die endgültigen Kosten für Versicherer, bleiben weiterhin ungelöst. Bekannt ist bisher, dass Axa Schweiz sowohl die Grundhaftpflichtversicherung der Gemeinde als auch die Betriebshaftpflichtversicherung der Bar innehat, wobei diese Deckungen nicht ausreichen, um den Gesamtschaden abzudecken.