Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) berichtet im Jahresbericht über die zunehmende Nutzung der Schweiz durch kriminelle Netzwerke für ihre Aktivitäten. Die Organisation beschreibt das Land als bevorzugten Anlaufpunkt, um illegale Geschäfte wie Menschenhandel, Geldwäscherei und Cyberkriminalität zu betreiben. Fedpol weist darauf hin, dass hunderte dieser Netzwerke innerhalb der EU aktiv sind, wobei viele in der Schweiz operieren. Diese Entwicklung stellt laut dem Bericht eine ernsthafte Bedrohung für die Wirtschaft, den Rechtsstaat und die Demokratie dar. Fedpol betont zudem, dass internationale Kooperation entscheidend ist, um solche kriminellen Aktivitäten effektiv einzudämmen.