Trotz niedrigerer Energiepreise und eines Rückgangs im Gasgeschäft konnte die Luzerner Energieversorgerin EWL im Jahr 2025 einen beachtlichen Jahresgewinn von knapp 38 Millionen Franken erzielen. Das Unternehmen verzeichnete zwar etwas geringere Einnahmen gegenüber dem Vorjahr, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht, dennoch blieb ein deutlicher Überschuss übrig.
Ein wesentlicher Grund für die positiven Ergebnisse sei laut EWL die Reduktion der Betriebskosten gewesen. Diese Einsparungen trugen dazu bei, dass sich das Unternehmen trotz niedrigerer Energiepreise und weniger verkauftem Erdgas wirtschaftlich gut hielt. Interessanterweise setzt EWL weiterhin auf Investitionen in Gasleitungen zur Sicherstellung der Versorgung, obwohl sie Klimazielen folgt.
Ein besonders starker Anstieg wurde im Bereich Wärme verzeichnet, wo die Umsätze um 14 Prozentpunkte auf fast 30 Millionen Franken stiegen. Der Absatz von Fernwärme und anderen Heizlösungen nahm merklich zu, insbesondere in Emmen, Littau sowie durch den Einsatz von See-Energie im Zentrum von Luzern und einem stark wachsenden Markt in Horw-Kriens.
EWL hat 2025 erhebliche Summen in die Zukunft investiert: Insgesamt wurden 74 Millionen Franken in Infrastruktur, Anlagen und digitale Technologien gesteckt. Dazu zählen Smart Meter, welche eine effizientere Steuerung des Stroms ermöglichen, sowie Lösungen zur einfachen Nutzung selbst produzierten Solarstroms im Quartier.
Gemäß Geschäftsbericht ist die finanzielle Position der EWL solide mit einem hohen Eigenkapitalpolster. Die Stadt Luzern soll eine Dividende von fast 7 Millionen Franken erhalten. Im Durchschnitt beschäftigte das Unternehmen 454 Mitarbeiter und 21 Lehrlinge.
Quellen: Medienmitteilung der EWL