Der russische Geheimdienstmitarbeiter Denis Alimow ist dem FBI aufgefallen, nachdem er einen serbischen Auftragsmörder für die Ermordung tschetschenischer Dissidenten engagiert hatte. Wegen grober Fehleinschätzungen geriet der Plan jedoch in Gefahr.
Die Untersuchung des FBI begann mit einem serbischen Killer, den Alimow angeheuert hatte. Seine Versuche, seine Moskau-Reisen bei der Einreise nach USA zu verschleiern, fielen auf. Das FBI nahm die Verfolgung seiner Internetaktivitäten auf und entdeckte, dass er Google Translate für alle Kommunikationen mit Alimow nutzte. So gelang es den Ermittlern, die Nachrichten abzufangen und den Killer festzunehmen.
Alimow selbst wurde später verhaftet. Recherchen von Journalisten enthüllten seine Zugehörigkeit zu einer geheimen Spezialeinheit. Andreas Rüesch, Auslandredaktor im Podcast “NZZ Akzent”, merkt an, dass man den russischen Geheimdienst trotz solcher Fehltritte nicht unterschätzen sollte: Nicht alle Operationen könnten so leicht enttarnt werden.
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