-1 Grad Celsius, tief hängende Wolken und nasse Schneeregenschauer: Solche Tage sind für viele der Grund, im Bett zu bleiben. Doch die Zeitumstellung zwingt oft zur frühen Arbeit um 7 Uhr. Widerstand ist zwecklos.
Im Südkanton Tessin sieht es dagegen schon fast wie Frühling aus: Hier strahlt seit Tagen die Sonne. Heute scheint sie auch wieder über Locarno, wo kaum Wolken zu sehen sind und das Thermometer auf 16 Grad klettert – im Osterwochenende sollen es sogar bis zu 20 Grad werden.
Das Wetterarchiv verrät: Bereits Ende Februar gab es dort Temperaturen von über 23 Grad in Biasca. Diese milde, trockene Witterung hat jedoch auch Nachteile.
«In Lugano im Südtessin kam es in den letzten Tagen zu drei kleineren Waldbränden», berichtet SRF-Korrespondent Iwan Santoro. Alle Brände konnten schnell gelöscht werden, und es gab keine Verletzten oder Schäden an der Infrastruktur.
Dennoch ist Vorsicht geboten: Die anhaltende Trockenheit zusammen mit dem Nordföhn kann gefährlich sein. «Ein kleiner Funke genügt für einen Flächenbrand», sagt Santoro.
Waldbrände sind in dieser Jahreszeit im Tessin nicht ungewöhnlich, daher gelten auch jetzt wieder kantonsweite Feuerverbote. Die lokalen Feuerwehren und die Bevölkerung wissen sich zu schützen; Panik sei unbegründet, so der SRF-Korrespondent.
Noch ist es auf der Alpennordseite ungemütlich, doch auch dort wird im Osterwochenende Frühling Einzug halten. Laut SRF Meteo erwarten uns sonnige Ostertage mit Temperaturen über 20 Grad bis zum Sonntag.
Wer den traditionellen Stau am Gotthard vermeiden möchte, kann sich also auch im Norden dem süßen Nichtstun hingeben.
SRF 4 News, 31.03.2026, 6:15 Uhr
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