Nach einem Ausbruch des Hantaviruses an Bord der Kreuzfahrtschiffes «Hondius» sind Forscher in Argentinien nun damit beschäftigt, die Quelle der jüngsten Infektionen zu ermitteln. Laut einer Mitteilung der argentinischen Regierung sollen Wissenschaftler Nagetiere in Ushuaia, einer Stadt im äußersten Süden des Landes, einfangen und auf das Virus untersuchen. Hantaviren werden üblicherweise durch infizierte Nager wie Ratten und Mäuse übertragen. In den letzten 30 Jahren wurde in dieser Region keine Hantavirus-Infektion verzeichnet. Das Schiff «Hondius» war am 1. April von Ushuaia aus zu seiner Reise gestartet.