Ab Freitag ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay vorläufig gültig. Dieses Abkommen etabliert eine Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Verbrauchern. Ziel ist es, durch schrittweise Reduzierung von Zöllen und Handelshemmnissen den Warenaustausch zwischen der EU und den Mercosur-Ländern zu intensivieren.
In Europa gibt es jedoch Bedenken, dass vor allem die Agrarwirtschaft unter dem Druck günstigerer Exporte aus Südamerika leiden könnte. Da das Abkommen noch einer Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof bedarf, wird es zunächst lediglich vorläufig angewendet.