In Griechenland sorgten schwere Unwetter für erhebliche Schäden. Auf Rhodos waren die Einsatzkräfte über 50 Mal wegen umgestürzter Bäume im Einsatz, welche auch Stromleitungen, Laternen und Boote beschädigten. Der Zivilschutz informierte Bewohner und Touristen per SMS, ihre Aktivitäten einzuschränken.
Im Vorort Athen kam es zu Überflutungen, wobei ein Mann ums Leben kam, als Wassermassen ihn unter einem Fahrzeug eingeklemmt hatten. Der Fährbetrieb wurde in mehreren Regionen gestoppt und mindestens zehn Flüge nach Rhodos wurden am Mittwoch abgesagt oder umgeleitet; der Luftverkehr normalisiert sich jedoch wieder.
Kreta sowie die Kykladeninseln Santorini, Naxos und Mykonos erlebten starke Südwinde, die Saharastaub über das Land trieben. Dieser färbte den Himmel rötlich und verursachte eine erhebliche Sichtbehinderung.
Meteorologische Prognosen deuten auf anhaltende starke Regenfälle, Gewitter und Hagel hin. Besonders Kreta steht unter erhöhtem Unwetterrisiko, wobei sich die Lage erst am Freitagabend entspannen soll.
In Italien kam es zu einem Brückeneinsturz auf einer der wichtigsten Staatsstraßen, nachdem diese vorübergehend gesperrt worden war. Der Einsturz ereignete sich zwischen den Regionen Abruzzen und Molise. Die Brücke verbindet Padua in Venetien mit Otranto in Apulien und wird den Verkehr mindestens im südlichen Abschnitt beeinträchtigen.
Seit Dienstag wurde der Zustand der Brücke überwacht, bevor sie wiedereröffnet werden sollte. Der Einsturz fällt nach Angaben der Behörden mit einer Überprüfung zusammen.