Nachdem die Gespräche zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten sind, hat Teheran laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen neuen Vorschlag an pakistanische Vermittler weitergegeben. Demnach ist es der US-Regierung nach Einschätzung von Verteidigungsminister Pete Hegseth möglich, den Krieg gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses noch mehrere Wochen fortzusetzen.
Gleichzeitig erwägen die USA einen Rückzug ihrer Truppen aus Deutschland. Diese Entscheidung erfolgt nach Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, der sich gegen den Krieg mit dem Iran aussprach. Weitere Informationen zum Nahostkonflikt finden Sie auf der Übersichtsseite.
Aktuelle Themen umfassen die weltweiten Auswirkungen eines Domino-Effekts in der humanitären Hilfe durch den Krieg, erneute Gewalt im israelisch-libanesischen Grenzgebiet sowie neue iranische Vorschläge zur Beendigung des Konflikts. Das Weiße Haus erklärt, dass für die Iran-Offensive keine Zustimmung des Kongresses erforderlich sei. Eine NGO berichtet von 16 Journalisten, die dieses Jahr durch Israel ums Leben kamen.
In Beirut hat die US-Botschaft zur Gesprächsbereitschaft zwischen Israel und dem Libanon aufgerufen. Zwei Flotilla-Aktivisten werden nach Israel gebracht. Mit dem Ablauf der Frist für den Konflikt im Iran bereitet sich Teheran weiter vor, während eine Verschärfung der Wirtschaftskrise zu verzeichnen ist. In Deutschland tritt ab heute ein Tankrabatt in Kraft.
Quellen: Agenturen, SRF 10vor10, 30.4.2026, 21:50 Uhr