Die kühlen Nächte haben die Walliser Obstbauern besonders aufmerksam gemacht, insbesondere wegen der früh blühenden Aprikosenbäume. Der Betrieb von Jean-Noël Devènes in Nendaz setzte über 400 Kerzen pro Hektar ein, um die Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu halten. Ohne solche Schutzmaßnahmen fielen sie auf –4 Grad. Die Methode ist jedoch kostspielig: Sie belaufen sich auf rund 6000 Franken Materialkosten pro Hektar und Nacht, wie Devènes gegenüber Keystone-SDA erläuterte. Neben Kerzen wird auch Wasser verwendet, um eine schützende Eisschicht zu bilden. Aufgrund der früh einsetzenden Aprikosenblüte bleibt die Situation angespannt.