Bei einer Untersuchung von Schweizer Freizeitangeboten durch den Konsumentenschutz wurden manipulative Tricks, sogenannte Dark Patterns, bei 48 von 73 Anbietern festgestellt. Diese Praktiken sind im Online-Handel weit verbreitet und bewegen sich oft im rechtlichen Graubereich. Beispielsweise werden zusätzliche Optionen bereits vorausgewählt, in der Hoffnung, dass Kunden diese übersehen und so unabsichtlich mitbestellen; ein klassisches Beispiel hierfür ist die Ticketversicherung.
Sogar seriöse und renommierte Anbieter wie Circus Knie oder das Kongresshaus Luzern (KKL) setzen solche Methoden ein. Der Konsumentenschutz fordert die Unternehmen auf, diese Praktiken einzustellen.