In Winterthur wurde das erste Nest der Asiatischen Hornisse bestätigt, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Das Nest im Lindquartier wurde bereits entfernt. Die aus Südostasien stammende Art hat in Europa kaum natürliche Feinde und ist daher rasant verbreitet. Sie gefährdet einheimische Insekten durch das Jagen von Honigbienen. Verdächtige Nester sollten auf der nationalen Meldeplattform asiatischehornisse.ch gemeldet werden. Zuletzt wurde am 30. April in Flurlingen ebenfalls ein Nest entdeckt. Seit 2023 sind Asiatische Hornissen im Kanton Zürich nachgewiesen, ihre Ausbreitung begann hier 2017. Die Stadt rät zur Vorsicht: Bei Sichtung eines Nests sollten mindestens fünf Meter Abstand eingehalten und Erschütterungen vermieden werden.
Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat seine Eigentümerstrategie für die Flughafen Zürich AG überarbeitet. Mit einer Minderheitsbeteiligung von über einem Drittel will der Kanton eine qualitativ hochwertige Infrastruktur sicherstellen und Flugbewegungen nach 23 Uhr reduzieren sowie Treibhausgasemissionen senken. Ein neues Governance-Konzept soll die kantonale Beteiligung transparenter machen und das Risikocontrolling verbessern.
Die FDP der Stadt Zürich ist gegen den Entschluss des Stadtrats, das Corso-Haus umzunutzen und das Kino bis 2029 zu schliessen. Der Bezirksrat lehnte die Beschwerde ab, da der Stadtrat in dieser Angelegenheit entscheiden könne. Die FDP fordert den neuen Stadtpräsidenten auf, einen möglichen Fehler zu vermeiden.
Das Freibad Auhof in Schwamendingen wird saniert und erweitert: Gebäudehüllen, Dächer und Schwimmbecken werden modernisiert. Das Lehrschwimmbecken wird verdoppelt, eine neue Küche installiert und ein Food-Truck-Platz geschaffen. Die Bauarbeiten dauern bis 2029; die Kosten belaufen sich auf rund 36,9 Millionen Franken.
Zur Verbesserung der Strafverfolgung in Fällen von sexueller und häuslicher Gewalt setzt der Kanton Zürich Forensic Nurses ein. Diese Pflegefachkräfte sind spezialisiert auf Spurensicherung und wurden 2024 ins Leben gerufen. Die Dienste sollen bis 2030 mit über 8,6 Millionen Franken finanziert werden.
Die Stadt Zürich will das Beratungsangebot für Sans-Papiers ausbauen und erhöht den jährlichen Beitrag von 94 100 auf 160 000 Franken. Die Anlaufstelle bietet in acht Sprachen Unterstützung bei Themen wie Sozialversicherungen, Bildung und Aufenthaltsstatus an.
Zudem plant die Stadt Zürich, in der Altstadt mehr Raum für Fussgänger und Velofahrer zu schaffen: 43 Parkplätze werden aufgehoben, eine neue Allee mit Bäumen geplant. Die Bushaltestelle Central soll barrierefrei ausgebaut werden. Kostenpunkt: rund 8,57 Millionen Franken. Der Baubeginn ist für Herbst angesetzt, die Arbeiten sollen bis Ende 2027 dauern.
Cistec zieht seine Beschwerde gegen eine Softwarebestellung des Universitätsspitals zugunsten eines US-Unternehmens zurück, kritisiert jedoch den Entscheid als unfair.