(sda) In einem packenden Playoff-Finalspiel sicherte Julien Sprunger der Mannschaft von Fribourg-Gottéron den Sieg gegen Davos. Der Captain traf in der 9. Minute der zweiten Verlängerung aus spitzem Winkel zum entscheidenden Tor, obwohl er seine Karriere nach dieser Saison beendet.
In der ersten Overtime dominierte zwar Davos das Spielgeschehen, doch die besseren Chancen hatten Fribourg und ein wenig Glück fehlte. Zuerst traf Attilio Biasca den Pfosten, gefolgt von Christoph Bertschy. Juuso Arola hatte kurz vor Schluss der regulären Spielzeit ebenfalls das Tor getroffen.
Ein umstrittenes Stockfoul von Lucas Wallmark gegen Filip Zadina in der zweiten Verlängerung blieb ungestraft und könnte für Diskussionen sorgen.
Das Auswärtsteam gewann erneut, zum dritten Mal in dieser Serie, wobei Marcus Sörensen Fribourg bereits nach 15 Minuten in Führung brachte. Simon Knak konnte jedoch nur 13 Sekunden später ausgleichen. Vorher hatte Davos innerhalb von zwölf Sekunden im ersten Finalspiel einen Rückstand aufgeholt.
Trotz des hohen Tempos der Partie, das an die gesamte Serie erinnerte, blieben größere Fehler selten, obwohl kleine Ungenauigkeiten immer wieder auftauchten. Matchentscheidende Chancen verpassten unter anderem Davos’ Captain Matej Stransky und ein weiteres Mal Sörensen, die alleine vor den Torhütern scheiterten.
Davos’ Torhüter zeigte sich besonders in der Offensive stark, als er bei einem Powerplay einen schnell umgesetzten Konter initiierte. Yannick Frehner spielte auf Filip Zadina, der das 2:1 für Davos markierte.
Fribourg blieb hingegen in Überzahl erfolglos. Lucas Wallmark glich jedoch zwölf Minuten vor Ende des dritten Drittels mit einem sehenswerten Treffer aus. Sörensen lieferte den präzisen Pass und zeigte sein bestes Spiel nach der Verletzungspause.
Nach dem Ausgleich hatte Fribourg für einige Minuten die Oberhand, doch eine Entscheidung wurde in beiden Mannschaften nicht getroffen. Davos’ Nationalspieler Michael Fora erschien nur kurz aufs Eis und tauchte danach nicht mehr auf.
Fribourg hat nun am Freitag die Gelegenheit, mit einem Heimsieg den Abstand zu vergrößern und dem ersten Meistertitel einen Sieg näherzukommen.