Zum Jahresstart hat Novartis den erwarteten negativen Einfluss durch Generika-Medikamente zu spüren bekommen. Der Umsatz im ersten Quartal belief sich auf 13,1 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei konstanten Wechselkursen war der Rückgang sogar 5 Prozent stark. Zum Vergleich: Im letzten Quartal 2025 wuchsen die Einnahmen um 1 Prozent und im dritten Jahresviertel um 8 Prozent.
Der Pharmakonzern rechnet in den kommenden Monaten mit der größten Belastung durch Generika in seiner Geschichte, da die patentgeschützten Mittel Entresto, Promacta und Tasigna ihren Schutz verloren haben. CEO Vas Narasimhan hatte diese Umsatzbelastung zuvor auf rund 4 Milliarden US-Dollar geschätzt und prognostiziert größere Auswirkungen in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zur zweiten.
Der operative Gewinn ging um 9 Prozent auf 4,2 Milliarden zurück. Der Nettogewinn fiel von 3,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum auf 3,2 Milliarden. Dieser Rückgang ist vor allem auf das niedrigere operative Ergebnis zurückzuführen, wie in der Mitteilung erwähnt wird.
Analysten messen dem bereinigten Kern-Betriebsgewinn besondere Bedeutung bei. Er sank um 12 Prozent auf 4,9 Milliarden und verfehlte damit den Konsens von AWP mit 5,2 Milliarden.
Trotz der Rückschläge bestätigt das Unternehmen seine Ziele für das Gesamtjahr: Es strebt ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei konstanten Wechselkursen an. Für den operativen Kerngewinn wird ebenfalls ein Rückgang im niedrigen einstelligen Bereich erwartet.