Ein Shitstorm brach aus, nachdem der österreichische Snowboarder Benjamin Karl in einem Podcast kontrovers über die Priorität seiner Termine sprach. Sein Sieg bei den Olympischen Spielen im Parallel-Riesenslalom ließ ihn zelebrieren: nackt und in Bodybuilder-Pose jubelnd. Doch nun enthüllte er sich in der Sendung “Mindgames” auf unerwartete Weise.
Karl berichtete, dass seine Frau Nina nach 20 Jahren Partnerschaft mehr Freiraum und Lebensfreude forderte, was ihm schwerfiel, da er die finanzielle Verantwortung für ihre vierköpfige Familie trug. Er betonte: “Ich bringe das Geld nach Hause, also haben meine Termine Vorrang.” Diese Aussagen lösten Unmut aus.
Sein nächstes sportliches Ziel ist es, Österreich 2030 im Radquer bei den Olympischen Spielen zu vertreten – ein Vorhaben, bei dem seine Frau weniger eine Mitreisende als vielmehr Unterstützerin sein soll. Seine Aussage “Ich trainiere und brauche dich hier” ließ Raum für Interpretation.
Nach der hitzigen Diskussion bot Karl seiner Frau sogar die Scheidung an: “Wenn du das Leben so nicht leben willst, müssen wir uns trennen.” Doch in einem überraschenden Wendepunkt erklärte sie ihm am nächsten Morgen eine neue Haltung – unerklärt von ihrer Seite.
Karl beschreibt ihre Beziehung als einen klaren Deal: Er bietet Familie und Wohlstand, sie lässt ihm Freiheit. Die Bedeutung von Kommunikation scheint in dieser Gleichung untergeordnet zu sein. Vielleicht waren es die Termine seiner Frau, die den Gesprächsbedarf verhinderten.
Die emotionalen Beiträge seiner Frau während seiner Karriere schienen ihm nicht klar: Ihr steter Rückhalt ermöglichte seine Erfolge, doch diese Rolle wurde von ihm nur am Rande anerkannt. In einem Gespräch mit der “Krone” versuchte Karl sein Image als Macher zu korrigieren und beteuerte seine Liebe zu Frauen – besonders zu seiner Frau.