Ryan Cooglers Vampirfilm «Sinners» sticht mit 16 Nominierungen heraus und setzt einen neuen Rekord. Trotz geopolitischer Spannungen bleibt Hollywood bei seiner prestigeträchtigen Preisverleihung treu.
In der Nacht zum 16. März wird im Dolby Theatre in Los Angeles die Oscar-Verleihung zum 98. Mal stattfinden. Die Academy (Ampas) ehrt Filme und Filmschaffende des Jahres 2025 in 24 Kategorien. Zum zweiten Mal wird Conan O’Brien als Moderator fungieren, während ABC die Preisverleihung weltweit überträgt. In der Schweiz ist sie ab Mitternacht auf Disney+ im Livestream sowie auf Pro Sieben zu sehen.
Mit seinen 16 Nominierungen gilt «Sinners» als Hauptfavorit für den besten Film, gefolgt von Paul Thomas Andersons Actionfilm «One Battle After Another», der 13 Nennungen erhielt. Weitere Anwärter sind die Science-Fiction-Farce «Bugonia», das Formel-1-Drama «F1», «Frankenstein» im Horrorgenre, Shakespeares Biografie «Hamnet», die Tischtennis-Biografie «Marty Supreme», der Thriller «The Secret Agent», die Tragikomödie «Sentimental Value» und das Historiendrama «Train Dreams».
Jessie Buckley wird für ihre Rolle in «Hamnet» als beste Hauptdarstellerin gehandelt, nachdem sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Bei den Männern steht Timothée Chalamet im Fokus für seine Darstellung in «Marty Supreme». Michael B. Jordan gewann jedoch den Actor Award für seine Rolle in «Sinners».
Nach fast 25 Jahren wird eine neue Kategorie, «Casting», eingeführt, nominiert sind Nina Gold und Francine Maisler.
Trotz des Konflikts im Iran mit Beteiligung der USA bleibt das Motto «The Show Must Go On» bestehen. Die Academy verschärfte die Sicherheitsvorkehrungen angesichts potentieller Bedrohungen, wie am 11. März auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben wurde.