bai. Am Mittwochabend wurde einem Mann in der Zürcher Innenstadt seine Luxusuhr entrissen. Die Stadtpolizei berichtet, dass um 20:30 Uhr zwei Unbekannte einen Mann am Pelikanplatz angesprochen haben. Als er aus dem Auto stieg, griff einer von ihnen nach der teuren Armbanduhr und riss sie ihm vom Handgelenk. Die Täter flüchteten daraufhin, doch der Geschädigte sowie ein Passant verfolgten einen der Diebe zu Fuß. Im Stockerstrassen-Hinterhof wurde der Flüchtende entdeckt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei den Beamten konnte die Uhr sichergestellt werden. Der 25-jährige mutmaßliche Täter, ein Marokkaner, wurde festgenommen, während sein Komplize entkam.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 044 411 71 17 zu melden und Angaben zum zweiten Täter sowie zum Vorfall zwischen 20:30 und 21 Uhr im Bereich Talacker- und St. Peterstraße zu machen.
Am Donnerstagvormittag ereignete sich in Zürichs Stadtbezirk 1 ein schwerer Unfall auf der Uraniastrasse. Eine Autolenkerin erfasste um 9 Uhr einen Fussgänger, der die Straße im Bereich des Zebrastreifens vor der Lindenhofstrasse überquerte. Der 33-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und wurde nach Erstversorgung in ein Spital gebracht. Die Stadtpolizei leitet Ermittlungen zum Unfallhergang ein, unterstützt durch den unfalltechnischen Dienst sowie Spezialisten des Forensischen Instituts.
Am Dienstag (7.4.) verletzte sich eine 71-jährige Frau beim Überqueren der Kreuzbühlstrasse lebensbedrohlich, als sie von einem Lastwagen erfasst wurde. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Samstagnacht gingen bei der Stadtpolizei Meldungen über Schüsse am Sechseläutenplatz ein. Auf dem Platz wurden Hülsen einer Schreckschusspistole gefunden, die laut Augenzeugen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen abgefeuert worden waren.
Am Karfreitag (3.4.) nahm die Polizei in Kriens einen 54-jährigen Türken fest, der am Vorabend in Bülach auf einen Landsmann geschossen haben soll. Der Verdächtige wurde nach Hinweisen aus Zürich gefasst.
Am Dienstag (31.3.) wurden zwei Ukrainerinnen in einer Privatwohnung festgenommen, die ohne die notwendigen Lizenzen kosmetische Behandlungen anboten und dabei auch rezeptpflichtige Medikamente illegal einführten.
Über das Wochenende verzeichnete die Stadtpolizei mehrere Gewaltdelikte. Unter anderem wurde eine Schlägerei in einem Klub im Kreis 5 gemeldet, bei der ein Mann schwer am Kopf verletzt wurde. Insgesamt wurden zehn Verdächtige festgenommen.
Am Freitagmorgen kippte auf der A1 bei Brüttisellen ein mit einem Radbagger beladener Anhänger um. Der Unfall führte zu einer Kettenreaktion, die einen weiteren Verkehrsunfall verursachte und den Stau bis zu zehn Kilometer auslöste.
Am Montag (23.3.) wurde ein 35-jähriger Kioskbetreiber in Zürich festgenommen, der beschuldigt wird, hohe Geldsummen gewerbsmäßig ins Ausland transferiert zu haben, ohne die gesetzlichen Prüf- und Meldepflichten zu erfüllen. Die Ermittlungen gehen weiter.
Am Sonntagmorgen wurde ein 26-jähriger Afghane in Zürich mit einer Stichverletzung am Oberkörper gefunden. Der Mann befand sich in lebensbedrohlichem Zustand, als die Polizei ihn fand. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.