Während der Vereidigung neuer Mitglieder der Schweizergarde im Vatikan nahm Bundespräsident Guy Parmelin an einem Treffen mit Papst Leo teil. Als Zeichen seiner Freundschaft überreichte Parmelin dem Pontifex einen von Roger Federer signierten Tennisschläger, da dieser selbst nicht anwesend sein konnte, aber seine Grüsse sandte. Der Schläger dient laut Parmelin auch als Dekoration, weshalb ein zweiter zum Spielen mitgebracht wurde.
Im Mai erhielt der Papst bereits einen Profi-Schläger von Jannik Sinner sowie eine Ehrenmitgliedschaft im italienischen Tennis- und Padelverband FITP, jedoch lehnte er eine Partie mit Sinner ab. In einem anschließenden Gespräch sprachen Parmelin und der Papst über die bevorstehende Renovierung der neuen Kaserne für die Schweizergarde, die im Jahr des 500. Jahrestags der Plünderung Roms beginnen soll. Die Baugenehmigung durch die UNESCO steht noch aus.
Die Unterhaltung mit Papst Leo XIV., der seinen ersten Amtsjahrestag feierte, war geprägt von Offenheit und Freundschaft. Bei den Diskussionen standen internationale Konflikte im Fokus. Parmelin betonte die Bedeutung der Rolle des Papstes in Zeiten globaler Spannungen: “Seine Stimme ist extrem respektiert, und seine Worte zum Frieden werden an Relevanz gewinnen.”, so Parmelin.
Am Mittwoch nahm Parmelin an der feierlichen Vereidigung neuer Schweizergardisten teil. Auch Papst Leo XIV. war persönlich zugegen, ebenso wie der Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, auf Einladung des Gardekommendanten Oberst Christoph Graf.
In diesem Jahr legten 28 Rekruten den Fahneneid ab und schworen, den Papst und seine rechtmäßigen Nachfolger zu verteidigen. Die Schweizergarde, seit 1506 im Dienste des Papstes, gilt als die älteste Armee der Welt.