Der SC Freiburg hat seinen historischen Einzug ins Europacup-Finale geschafft, indem sie Sporting Braga mit 3:1 bezwangen. Die Portugiesen mussten die gesamte Partie über fast in Unterzahl agieren. Im Parallelspiel gewann Aston Villa gegen Nottingham Forest deutlich mit 4:0.
Der SC Freiburg benötigte einen Sieg zur Wiedergutmachung für das 2:1-Hinspielverlust und startete vor eigenem Publikum druckvoll in die Partie. Bereits nach 19 Minuten, dank eines Treffers von Aussenverteidiger Lukas Kübler, während Braga einen Spieler weniger auf dem Feld hatte (Jan-Niklas Beste wurde in der sechsten Minute wegen Notbremse vom Platz gestellt), zeichnete sich ein Sieg ab. Johan Manzambi erhöhte vor der Halbzeit mit einem schönen Schlenzer aus 20 Metern zum 2:0. Kurz vor Schluss besiegelte Kübler das Ergebnis durch seinen zweiten Treffer, wobei die Portugiesen in Unterzahl einen letzten Angriff starteten, den Bruno Ogbus, zugezogen vom Bundesligisten Freiburg, verhinderte.
Im Finale am 20. Mai in Istanbul trifft Freiburg auf Aston Villa, die ihre Favoritenrolle gegen Nottingham Forest unterstrichen und das Hinspielresultat von 0:1 mit einem klaren Heimsieg korrigierten. Dan Ndoye konnte als Ersatzspieler nach seiner Verletzung keinen Einfluss nehmen.
Aston Villas Trainer Unai Emery, bereits viermaliger Sieger des Wettbewerbs (drei Siege mit Sevilla und einer mit Villarreal), strebt nun seinen fünften Triumph in der Europa League an.
In der Conference League steht das Finale zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano bevor. Beide Teams setzten ihre Hinspielvorteile auch im Rückspiel gegen Schachtar Donezk und Strasbourg durch und kämpfen am 27. Mai in Leipzig um ihren ersten europäischen Titel.