Die Schweiz wird durch neue Handelsbeschränkungen der EU betroffen, die den Schutz für Stahlimporte verschärfen. Als Drittland bleibt sie von diesen Regelungen nicht ausgenommen, da lediglich Länder des Europäischen Wirtschaftsraums davon befreit sind. Für die Schweiz wurde bislang keine Ausnahme gemacht.
Die EU erlaubt künftig den zollfreien Import von 18,3 Millionen Tonnen Stahl. Darüber hinaus fällt auf zusätzliche Mengen ein erhöhter Zoll von 50 Prozent an. Diese Änderung beeinträchtigt auch die Schweizer Handelsbeziehungen zur EU im Bereich der Stahlprodukte.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und die EU-Kommission sind in Verhandlungen über mögliche Lösungsansätze.