Zürich, Genf und Lausanne beweisen ihre Führungsrolle in der globalen Smart-City-Liste. Diese Schweizer Städte brillieren hinsichtlich Digitalisierung sowie in Bezug auf die Zufriedenheit ihrer Bewohner mit Infrastruktur und Dienstleistungen.
Im IMD Smart City Index 2026, bei dem unter 148 Städten verglichen wurde, verteidigte Zürich erfolgreich den Spitzenplatz. Genf sicherte sich Rang drei hinter Oslo, während Lausanne um drei Positionen auf Platz sieben vorrückte, direkt nach Dubai. Diese Ergebnisse wurden im aktuellen Bericht des IMD World Competitiveness Center (WCC) bekannt gegeben.
Der Bericht betont, dass in den führenden Städten Faktoren wie Transparenz und Infrastrukturqualität sowie öffentliches Vertrauen wichtiger sind als reine technologische Höchstleistungen. Die Schweizer Metropolen überzeugen besonders mit ihren Institutionen, Governance und städtischen Strukturen, während technologische Aspekte eine geringere Rolle spielen.
Große Veränderungen wurden auch in anderen Regionen beobachtet: Al Ula in Saudi-Arabien verbesserte sich um 27 Plätze, Washington schaffte es auf 23 Ränge nach oben. Bordeaux und Lyon verloren jeweils 19 Positionen, während Ottawa und Shenzhen je 18 Plätze einbüßten.
Der Bericht verdeutlicht zudem, dass technologische Reife nicht ausreicht: Athen (Rang 139) und Rom (143), trotz hoher Technologie-Scores, leiden unter geringem Vertrauen, Korruptionswahrnehmung und mangelnder Bürgerbeteiligung.
Der Smart City Index basiert auf Umfragen von rund 400 Einwohnern pro Stadt. Er misst subjektiv empfundene Lebensqualität, Transparenz sowie Zufriedenheit mit digitalen Dienstleistungen.