Laut einem heute veröffentlichten Bericht der Aufsichtsstelle ist das Schweizer Nachrichtendienst SIC aufgefordert, seine Verwaltung von Daten zu optimieren. Trotz Verbesserungen bestehen weiterhin Mängel in diesem Bereich.
Die unabhängige Aufsichtsbehörde AVI-AIn hat darüber hinaus Risiken im Umgang und bei den Prozessen während der Transformation des SIC festgestellt.
Im Februar unterstrich der neue Leiter des Dienstes, Serge Bavaud, die Notwendigkeit zusätzlicher finanzieller, personeller und technologischer Mittel in mittlerer Frist. Die Aufsichtsstelle hatte bereits am 13. März darauf hingewiesen, dass Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern von ausländischen Diensten missbraucht werden könnte.
Im vergangenen Jahr hat die AVI-AIn insgesamt sechzehn Prüfungen durchgeführt, um verschiedene Bereiche zu überprüfen: vom Kampf gegen Extremismus bis hin zur Spionageabwehr und dem Einsatz virtueller Agenten.
Der Schwerpunkt der Aufsicht lag jedoch auf den Daten. Hier wurden Verbesserungen festgestellt, gleichzeitig aber auch fortbestehende Defizite in Bereichen wie Dokumentation, technische Konformität und Zugangskontrolle.