Im Jahr 2025 verzeichnete der Bund Steuereinnahmen von über 55,9 Milliarden Franken. Das entspricht einem Anstieg um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie der Tätigkeitsbericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom Mittwoch zeigt.
Die direkten Bundessteuern trugen mit Einnahmen von 32,4 Milliarden Franken am meisten bei. Dies stellt einen Anstieg um 2,3 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr dar und liegt 5,3 Prozent über dem Budgetierten. Ein wesentlicher Teil dieser Mehreinnahmen gegenüber dem Budget ist auf Ausgleichszahlungen des Kantons Genf zurückzuführen, so der Bericht der eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV).
Die Mehrwertsteuererhebung brachte 27,6 Milliarden Franken ein. Dies liegt um 0,9 Prozent unter dem Budgetierten, jedoch 2,6 Prozent über den Einnahmen des Vorjahrs. Davon gingen 21 Milliarden Franken an die allgemeinen Bundesmittel, 4,8 Milliarden an die AHV, 1,1 Milliarden an die Krankenversicherung und 762 Millionen Franken zur Bahninfrastruktur.
Die Verrechnungssteuer erbrachte Einnahmen von 6,1 Milliarden Franken, was einem Rückgang um 793 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr entspricht und um 172 Millionen unter dem Budget liegt.
Im Gegensatz dazu konnten bei den Stempelabgaben aufgrund der steigenden Börsenkurse Gewinne erzielt werden, wie im ESTV-Bericht erwähnt wird. Der Gesamtertrag betrug knapp 2,6 Milliarden Franken, was einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Budget und 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr entspricht.