Nach einer Notlandung in Kasachstan am vergangenen Mittwoch ist das Flugzeug der Swiss am Freitagmorgen um 06.45 Uhr wieder sicher in Zürich gelandet. An Bord befanden sich 221 Passagiere. Der Co-Pilot, dessen Erkrankung den Zwischenfall auslöste, bleibt weiterhin zur Behandlung in Almaty.
Der Flug vom Typ A350 war ursprünglich von Seoul nach Zürich unterwegs. Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste das Flugzeug unerwartet in Almaty landen. Drei Ärzte an Bord leisteten erste Hilfe, empfahlen jedoch eine Zwischenlandung, um dem Co-Piloten die erforderliche medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wie die Swiss bereits am Mittwoch mitteilte. Nach der Landung wurde die Co-Pilotin in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Passagiere des Rückflugs waren alle Teil des ursprünglichen Fluges. Sechs Passagiere entschieden sich, ihre Reise von Almaty aus auf anderem Wege fortzusetzen. Die übrigen wurden in Zürich umgebucht, um Anschlussverbindungen zu erreichen.
Der erkrankte Co-Pilot befindet sich weiterhin in Almaty und geht es gut, wie die Fluggesellschaft am Freitag bekannt gab. Ein Besatzungsmitglied ist bei ihm geblieben. Die Swiss äußerte ihr Bedauern über die Unannehmlichkeiten für die Reisenden und betonte, dass die Gesundheit des Kollegen an erster Stelle stand.