Die Auseinandersetzung über die künftige Leitung der Salzburger Festspiele scheint sich zu zuspitzen, da eine Lösung weiterhin ausbleibt. Nach einer langen Sitzung hat das Kuratorium angekündigt, rechtliche Schritte einzuleiten.
Grund für den Streit ist die Dauer von Verträgen. Obwohl eine vorher vereinbarte Verlängerung existierte, möchte das Kuratorium Intendant Markus Hinterhäuser früher als geplant ablösen. Hinterhäuser hält jedoch an seiner Amtszeit bis 2031 fest. Gleichzeitig wird bereits seine Nachfolge sondiert.
Trotz des bestehenden Disputs gilt Hinterhäusers Bilanz als erfolgreich. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2016 verzeichnete er volle Häuser und konnte prominente Künstler gewinnen. Gleichzeitig sind Investitionen von geschätzten 395 Millionen Euro in die Infrastruktur geplant.