Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht von einem verlangsamten Wirtschaftswachstum in diesem Jahr aus und prognostiziert eine Steigerung um 3,1 Prozent. Dies entspricht einer Reduzierung der Erwartungen um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zu den Vorhersagen vom Januar.
Die Prognose für die Eurozone wurde ebenfalls nach unten korrigiert und liegt nun bei einem Wachstum von 1,1 Prozent. Die Abhängigkeit Europas von Energieimporten macht die Region besonders anfällig für steigende Erdölpreise, was sich negativ auf das wirtschaftliche Wachstum auswirkt.
Als primäre Ursache für diese Entwicklung nennt der IWF den Nahost-Konflikt, insbesondere den Krieg im Iran. Dieser Konflikt hat zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise geführt.