Die Online-Plattform X hat eine Klage gegen prominente Werbekunden verloren, die ihre Anzeigen von Twitter abgezogen hatten. Die Firma konnte den Vorwurf eines unfairen Wettbewerbs nicht belegen, wie eine texanische Richterin entschied und damit die Klage ablehnte. X hatte im August 2024 gegen Unternehmen wie Unilever, Mars und Lego sowie eine Werbetreibendenvereinigung geklagt, nachdem diese ihre Anzeigen reduziert hatten, um Rufschädigungen zu vermeiden, nachdem Musk Regeln für Inhalte gelockert hatte. X argumentierte vor Gericht, es handle sich um einen koordinierten Boykott und eine Verletzung des Wettbewerbsrechts, wobei angeblich Abkommen zwischen Werbetreibenden die Plattform mehrere Milliarden US-Dollar kosteten.
Das Europäische Parlament möchte bei der Umsetzung eines Zollabkommens mit den USA strenge Bedingungen festlegen. Das Abkommen sieht zollfreie Einfuhren von US-Industriegütern in die EU vor, allerdings sollen die Zollerleichterungen erst wirksam werden, wenn die USA ihre Verpflichtungen vollständig erfüllen. Die Parlamentarier fordern auch, dass die US-Zölle auf bestimmte europäische Produkte reduziert werden. Das Abkommen wurde im Sommer des Vorjahres ausgehandelt und sieht vor, dass die USA Zölle auf die meisten EU-Importe begrenzen.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich nach Medienberichten über einen 15-Punkte-Plan für ein Ende des Iran-Konflikts erholt. Der Dax stieg um 1,41 Prozent auf 22.957,08 Punkte, während der MDax um 2,48 Prozent zulegte. Die Elektromobilität gewinnt im europäischen Automarkt an Boden: Seit Jahresbeginn ist ihr Anteil von 15,2 auf 18,8 Prozent gestiegen. Trotz eines Anstiegs der Neuzulassungen um 1,4 Prozent im Februar gab es in den ersten zwei Monaten ein Minus von 1,2 Prozent.
Die Europäische Union und Australien haben nach acht Jahren die Verhandlungen über ein umfassendes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Dies soll Zölle abbauen und Handelshemmnisse verringern, wobei Maschinenbau und Chemieindustrie von besonderer Bedeutung sind. Gleichzeitig wurde eine neue Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft angekündigt.
Die Ölpreise haben nach einem Ultimatum der USA gegen Iran zugenommen, was Unsicherheit am Markt ausgelöst hat. Nach Angriffen auf iranische Gasanlagen stiegen die Preise um vier Prozent. Die Raiffeisen-Gruppe kündigte eine Führungswechsel an: Basil Heeb wird neuer Verwaltungsratspräsident und soll Thomas A. Müller ersetzen. Parallel dazu plant Mercedes-Benz, sein Logistikzentrum in Wetzikon zu schliessen und die Aufgaben teilweise nach Schlieren oder ins europäische Ausland zu verlagern.
In der EU sollen Unternehmensgründungen vereinfacht werden, um Innovationen und Investitionen zu fördern. Die neue Unternehmensform soll schnell und kostengünstig online gegründet werden können.