Der Kanton Zürich hat entschieden, «Forensic Nurses» dauerhaft einzuführen. Diese speziell geschulten Pflegefachkräfte sind dafür verantwortlich, bei Opfern von häuslicher und sexueller Gewalt Spuren zu sichern, und zwar auch außerhalb von Krankenhäusern.
Das Pilotprojekt zeigte eine deutlich höhere Nachfrage als ursprünglich angenommen: Im Jahr 2024 wurden 279 Fälle verzeichnet, während es im folgenden Jahr bereits 512 waren. In etwa 13 Prozent der Fälle führte dies zu einer Anzeige bei der Polizei.
Der Regierungsrat erkennt in dieser Maßnahme eine Verbesserung der Strafverfolgungsarbeit und plant, das Angebot ab dem Jahr 2027 dauerhaft anzubieten. Zusätzlich ist die Einführung einer neuen Anlaufstelle für Betroffene vorgesehen.