Am Freitagnachmittag hat die Luzerner Polizei einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs war. Laut einer Mitteilung der Behörde fanden von Freitagabend bis Sonntagnacht verstärkte Kontrollen in Luzern statt.
In Oberrüti stoppte die Polizei einen 21-jährigen Mann, der mit 161 km/h durch eine 80er-Zone fuhr. Die Festnahme erfolgte sofort, sein Führerausweis wurde eingezogen und das Auto sichergestellt. Er darf bis zur Entscheidung des Strassenverkehrsamtes kein Fahrzeug mehr lenken. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Emmen geführt.
Am Inseliquai wurden innerhalb dieser Zeitspanne weitere Verstöße festgestellt, darunter ein 19-jähriges Mädchen mit 69 km/h in einer 30er-Zone. Ebenfalls dort stoppte die Polizei einen 21-jährigen Motorradfahrer, der trotz Nachtfahrverbot unterwegs war und stark beschleunigte, was zu Lärm führte. Mit einem Blutalkoholspiegel von rund 1 Promille wurde ihm ebenfalls der Führerausweis abgenommen. Die Staatsanwaltschaft Luzern leitet die Untersuchungen.
Verwendete Quellen: Medienmitteilung der Luzerner Polizei.