Der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin möchte die erfolgreiche Dynamik des Vorjahres beibehalten und zeigt dies in seinem Kader für die Spiele gegen Deutschland und Norwegen. Ein Jahr zuvor hatte er mit unerwarteten Neuzugängen wie Stefan Gartenmann und Lucas Blondel aufgehorchen lassen, was damals für Aufsehen sorgte.
Heute steht Yakin als Trainer eines Teams ohne Niederlage seit Herbst 2024 da – ein Rekord seit 1945. In den anstehenden Länderspielen am Ende März gegen Deutschland und Norwegen wird er nun auf eine bewährte Mannschaft setzen, die keine Überraschungen bereithält.
Yakin, der früher für überraschende Entscheidungen bekannt war, hat in letzter Zeit Wert auf Beständigkeit gelegt. Diese Strategie spiegelt sich auch im aktuellen Aufgebot wider, das ohne Neulinge auskommt und dem Geist des vergangenen Jahres treu bleibt.
Interessant ist die Frage, wer nicht zum Kader gehört. So fehlen unter anderem Sascha Britschgi und Zachary Athekame von Parma und Milan. Obwohl sie als mögliche WM-Optionen gehandelt wurden, sollen sie dem U-21-Nationalteam in der EM-Qualifikation helfen.
Auch Alessandro Vogt, ein talentierter Stürmer von St. Gallen, und Noah Okafor, nach seiner EM 2024 bei Yakin umstritten, fehlen aufgrund einer Verletzung. Yakin äußerte jedoch seine Absicht, Okafor im Hinblick auf die WM wieder zu integrieren.
Zwei Fragen stehen nun im Vordergrund: Die Rolle von Alvyn Sanches, dem jungen Stürmerstar der Young Boys, der nach einer schweren Verletzung zurückkehrt, sowie Denis Zakaria, Kapitän von Monaco. Yakin hat seine Absicht geäußert, Zakaria in einem Dreierabwehrsystem einzusetzen – ein Konzept, das er trotz wiederholter Verletzungen des Spielers weiterverfolgt.
Zusammengefasst setzt Yakin auf eine bewährte Truppe für die anstehenden Spiele gegen Deutschland und Norwegen. Gleichzeitig kündigt er ein kleines Experiment mit Zakaria an, was den Wunsch nach Innovation innerhalb der Beständigkeit zeigt.