Europol berichtet, dass ein internationales Ermittlungsteam 45 ukrainische Kinder ausfindig gemacht hat, die mutmasslich verschleppt wurden. An dem Einsatz waren Experten aus 18 Ländern beteiligt, insgesamt 40 Spezialisten.
Die jungen Opfer befinden sich vermutlich in besetzten Gebieten der Ukraine oder sind nach Russland und Belarus gebracht worden. Die Ermittler setzten dabei offene Quellen sowie digitale Technologien wie Gesichtserkennung ein, um Aufenthaltsorte und Beteiligte zu identifizieren.
Seit dem Beginn der militärischen Aktionen wurden laut Angaben von Europol über 19.500 Kinder verschleppt; einige sollen adoptiert worden sein oder in Lagern festgehalten werden. Die gewonnenen Informationen unterstützen die ukrainischen Behörden bei den Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen.