Bleibt die Air Force Two am Boden oder nicht? Die Verhandlungen stehen auf dem Spiel. Washington muss einen bedeutenden Schritt machen, um Gespräche in Richtung Pakistan zu führen.
Die Abreise von Vizepräsident J.D. Vance zur neuen Runde von Friedensgesprächen ist ungewiss. Unbestätigte Quellen aus dem Weißen Haus berichteten über Verzögerungen. Die Air Force Two blieb am Boden, während Washington auf ein Signal aus Iran wartete.
Mohammed Bagher Ghalibaf, Parlamentspräsident Irans, drohte zu Wochenbeginn damit, neue militärische Maßnahmen einzuleiten, falls die Verhandlungen erzwungen werden sollten. Die Nachrichtenplattform “Axios” berichtete über Uneinigkeiten unter iranischen Hardlinern und Klerikern bezüglich der Bedingungen für eine Aufhebung der Blockade in der Straße von Hormuz.
Nachdem die US-Navy ein iranisches Frachtschiff am Sonntag außer Gefecht setzte, wurde am Dienstag ein indischer Tanker geentert. Die mit den Revolutionsgarden verbundene Agentur Tasnim verkündete daraufhin eine erneute Sperrung der Meerenge. Diese Vorfälle führten zu einer Verschärfung der Fronten und belasteten die anstehenden Gespräche.
Trotzdem betonte Präsident Trump in einem CNBC-Interview seine Überzeugung, dass Iran keine andere Wahl habe als Verhandlungen. Die Waffenruhe soll am Mittwochabend enden; Trump ist jedoch der Ansicht, dass eine schnelle Einigung notwendig sei: “Ich gehe davon aus, dass wir bombardieren.”, erklärte er und betonte die Bereitschaft des Militärs für neue Kampfhandlungen. Trump kombiniert Drohgebärden mit der Hoffnung auf einen baldigen Frieden.
Über das Wochenende wiederholte er seine Drohung, Iranische Energieinfrastruktur anzugreifen. Seine Strategie zielt darauf ab, durch eine starke Drohkulisse in Verhandlungen zu treten, obwohl widersprüchliche Aussagen für Verwirrung sorgten.
Während Kabinettsmitglieder die Reise Vance’s nach Pakistan ankündigten, versicherte Trump Journalisten gegenüber, dass Sicherheitsbedenken Vance davon abhielten. Die Berichterstattung setzte sich mit widersprüchlichen Informationen fort; laut der “New York Post” waren wichtige Berater bereits unterwegs.
Die “Washington Post” berichtigte später, dass Vance’ Abreise erst am Dienstag erfolgen könnte. Seine Teilnahme scheint für die Iraner entscheidend, da er innerhalb der Trump-Regierung als Kriegsskeptiker gilt. Regierungsbeamte betonten die dynamische Natur der Gespräche und die daraus resultierenden logistischen Herausforderungen.