Der Bundesrat hat die Botschaft zur Revision des Bankengesetzes verabschiedet. Systemrelevante Banken wie die UBS müssen ihre ausländischen Tochtergesellschaftsbeteiligungen künftig vollständig mit hartem Kernkapital (CET1) absichern, erklärte Finanzministerin Keller-Sutter in Bern. Das Hauptziel sei der Schutz der Steuerzahler vor potenziellen Risiken im Bankensektor.
Keller-Sutter betonte, dass die vollständige Eigenkapitalunterlegung notwendig sei, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten: “Hartes Eigenkapital ist die stärkste Währung in Krisenzeiten.” Die Maßnahmen sollen zudem die Wettbewerbsfähigkeit der Banken stärken und Kollateralschäden verhindern.
In einer Fragerunde wurde nach den Zielen des Bundesrats gefragt, ob eine stärkere UBS in der Schweiz erwünscht sei. Keller-Sutter erklärte, dass die Maßnahmen Teil eines ausgewogenen Gesamtpakets seien und das Bankgeschäft immer mit Risiken behaftet ist.
Die geänderte Eigenmittelverordnung tritt per 1. Januar 2027 in Kraft und soll Steuerzahler vor möglichen finanziellen Belastungen schützen. Die Nachrichten wurden von SRF 4 News am 22. April 2026 um 16 Uhr berichtet.