Seit dem Ausbruch der israelischen Offensive hat das Uno-Kinderhilfswerk Unicef geschätzt, dass rund 370’000 Kinder in den Libanon vertrieben wurden. Die Angriffe auf die Hisbollah-Miliz haben Hunderttausende dazu gezwungen, ihre Wohnsitze zu verlassen.
Marcoluigi Corsi von Unicef teilte mit, dass mindestens 121 Kinder getötet und etwa 400 verletzt worden seien. Die Kampagne in der libanesischen Region begann vor ungefähr einem Monat.
Laut Corsi gibt es im Libanon keine sicheren Rückzugsorte mehr, auch nicht in Beirut. Um humanitäre Hilfe zu leisten, müsse Unicef uneingeschränkten Zugang zu allen Betroffenen erhalten.