bai.Am Wochenende kam es in verschiedenen Stadtkreisen von Zürich zu mehreren Gewaltvorfällen. Die Stadtpolizei nahm zehn Verdächtige fest. Um 2 Uhr, in der Nacht auf Samstag, wurde innerhalb und vor einem Klub im Kreis 5 eine Schlägerei gemeldet. Ein 23-jähriger Schweizer erlitt mittelschwere Kopfverletzungen durch Faustschläge und Fusstritte. Die Festnahme des mutmasslichen Täters, ein 18-jähriger Schweizer, erfolgte am Sonntagmorgen.
Eine Stunde später kam es vor einem Imbiss im Kreis 1 zu einer weiteren Auseinandersetzung. Zwei Schweizer im Alter von 23 und 31 Jahren wurden von vier Unbekannten attackiert. Die Festnahme der mutmasslichen Täter, deren Nationalitäten in die Schweiz, Türkei und Aserbaidschan fielen, erfolgte unmittelbar.
Am Sonntag um 8 Uhr wurde ein 50-jähriger Venezolaner in einer Bar im Kreis 4 attackiert. Die Täter flüchteten mit der Kreditkarte des Opfers, die später bei einer der Festnahmen sichergestellt wurde.
Um 9 Uhr 30 entdeckten Polizei und Rettungsdienste einen 39-jährigen Kosovaren mit Kopfverletzungen an der Langstrasse. Drei mutmassliche Täter wurden festgenommen, die aus Eritrea und Deutschland stammen.
Am Freitagmorgen verursachte ein Lastwagenchauffeur auf der A 1 bei Brüttisellen einen Unfall mit einem umgekippten Radbaggeranhänger. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da eine Hochspannungsleitung im Einsatzgebiet lag. Zwei Insassen wurden leicht verletzt.
Am Montag wurde ein 35-jähriger Kioskbetreiber wegen des Verdachts auf Geldwäscherei festgenommen. Die Polizei fand bei einer Durchsuchung mehr als 95 000 Franken Bargeld, das mutmasslich aus kriminellen Aktivitäten stammt.
Am frühen Sonntagmorgen wurde in Zürich ein Afghane mit einer Stichverletzung gefunden. Die Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen schwerer Gewaltkriminalität ein und sucht Zeugen des Vorfalls.
Ein Autounfall auf der Aargauerstrasse führte zu mehreren Verletzten. Ein Lieferwagen kollidierte mit einem Auto, woraufhin die Unfallstelle bis in den Abend hinein gesperrt blieb.
In Winterthur wurde eine Bankfiliale von einem 29-jährigen Sudanesischen Mann heimgesucht, der jedoch leer ausging. Die Ermittlungen zur genauen Tatbegehung laufen noch.
Ein Chemieunfall im Schokoladenmuseum in Kilchberg führte zu einer Evakuierung. Ein 36-jähriger Angestellter löste versehentlich die Freisetzung von Chlorgas aus und wurde bestraft.
Am Montagnachmittag kam es auf der A 11 bei Kloten zum Umkippen eines Erde beladenen Lastwagens, wodurch eine Sperrung nötig wurde. Der 58-jährige Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen.
In der Nacht auf Sonntag wurden in Zürich zwei Männer von Gruppen junger Männer angegriffen und verletzt. Die Stadtpolizei nahm Ermittlungen auf.