Konstantin Kreibich berichtet, dass die Preise im öffentlichen Verkehr in Luzern im kommenden Dezember ansteigen werden. Der genaue Betrag der Erhöhung ist noch unbestimmt.
Der Tarifverbund Passepartout kündigt eine Anpassung der Ticketpreise zum 13. Dezember 2026 an, begründet durch gestiegene Kosten. Ohne diese Erhöhung müssten Leistungen eingeschränkt werden, heißt es in einer Mitteilung.
Zu den gestiegenen Ausgaben zählen unter anderem die Kosten für Energie, Material und Personal, allgemeine Inflation sowie Investitionen in das Angebot und die Infrastruktur. Diese Veränderungen sind auf die erhöhte Nachfrage und den Übergang zu fossilfreiem ÖV zurückzuführen. Zudem beeinflusst der Wegfall der Rückvergütung der Mineralölsteuer die Kosten.
Der Tarifverbund Passepartout, bestehend aus dem Verkehrsverbund Luzern, den Kantonen Obwalden und Nidwalden sowie zwölf Transportunternehmen, betont: «Ohne eine Preisanpassung müssten mittelfristig Leistungen reduziert oder zusätzliche öffentliche Mittel eingesetzt werden.»
Neben den regionalen Veränderungen steigen die ÖV-Preise auch auf nationaler Ebene an.
Der genaue Umfang der Preiserhöhung bei Passepartout wird gegenwärtig geprüft und soll Ende August 2026 bekanntgegeben werden, so der Zentralschweizer Verband. Der Preisüberwacher ist ebenfalls in die Überprüfung involviert.
Der nationale Tarifverbund NDV hat bereits beschlossen, zum nächsten Fahrplanwechsel die ÖV-Tarife um durchschnittlich 3,9 Prozent zu erhöhen. Betroffen sind dabei national gültige Billette und Abonnemente. Laut Alliance Swisspass wird jedoch nicht jede Preiskategorie in gleichem Ausmaß angehoben; Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sollen entweder gar nicht oder nur minimal teurer werden.