Unter dem Motto Musik als Brücke zwischen Nationen, zielt die European Broadcasting Union (EBU) darauf ab, mit der asiatischen Ausgabe des Eurovision Song Contest ein Publikum von über 600 Millionen Menschen zu erreichen. Zehn Länder haben ihre Teilnahme zugesagt: Thailand, Südkorea, die Philippinen, Vietnam, Malaysia, Kambodscha, Laos, Bangladesch, Nepal und Bhutan. Möglich ist die Anmeldung weiterer Nationen in den kommenden Monaten. Wie beim europäischen Pendant sollen die teilnehmenden Acts durch nationale Vorentscheide bestimmt werden.
Martin Green, Direktor der EBU, beschreibt den Schritt als «bedeutungsvoll». Er hebt die kulturelle Vielfalt und das kreative Potenzial Asiens hervor. Das neue Format soll die «Stimmen, Identitäten und Ambitionen» der Region widerspiegeln.
Mit Ländern wie Südkorea, Thailand und den Philippinen sind wichtige Musikmärkte beteiligt. Besonders Südkoreas global erfolgreicher K-Pop könnte eine prägende Rolle spielen.