Golflegende Tiger Woods hat sich drei Tage nach seinem Autounfall erstmals öffentlich geäußert und eine Auszeit angekündigt. Ein Comeback beim Masters in Augusta wird es nicht geben.
In einer Stellungnahme auf X, die von der dpa verbreitet wurde, gab der 50-jährige Amerikaner bekannt, sich künftig auf seine Gesundheit zu konzentrieren und in Behandlung zu gehen. Er erkannte den Ernst seiner Lage an: “Ich verstehe den Ernst der Situation”, so Woods.
Woods betonte, dass es ihm wichtig sei, die notwendige Zeit für seine Genesung zu nehmen, um gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukehren. Er bat zudem um Privatsphäre und Rücksichtnahme auf sich und seine Familie.
Er war am Freitag nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts auf Kaution aus dem Gefängnis von Martin County entlassen worden, wobei ein Atemalkoholtest keinen Alkoholgehalt anzeigte. Woods weigerte sich jedoch, einen Urintest zu machen und steht nun wegen Fahruntüchtigkeit sowie Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall vor Gericht. Sein erstes Gerichtstermin ist für den 23. April geplant.
In den Gerichtsdokumenten plädiert Woods auf nicht schuldig. Er hatte der Polizei zuvor die Einnahme von Schmerzmitteln und das Benutzen eines Handys zugegeben.
Medienberichten zufolge erklärte Woods bei seiner Vernehmung, dass er kurz sein Handy gecheckt und den Radiosender gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen einen Anhänger streifte und sich überschlug. Auf die Frage nach verschreibungspflichtigen Medikamenten antwortete er: “Ich nehme ein paar.” Bei ihm wurden von den Beamten mehrere Anzeichen einer Beeinträchtigung festgestellt.